Bildstöcke und Wegekreuze in Wadersloh

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Hochkreuz auf dem Wadersloher Friedhoff Erbaut 1908

Der Ortsteil Wadersloh der Gemeinde Zeichnet sich durch die besondere Dichte und Vielfalt von Flurdenkmälern aus.Große Betrachtung sollte die eingebaute Tafel im Sockel des Kreuzes auf der Rosenhöhe im Dorf finden.Dieses barocke Wappenrelief aus dem Jahre 1701 gehörte einst zum Türportal des abgebrochenen Nordflügels der Benediktinerabtei Liesborn,dessen Steine für die heutige Margaretenkirche verwendet wurden. Der Torso, der früher einmal an der Mauer des Pastorats gehangen hat, ist als wertvoller Korpus aus dem 18.Jahrhundert vom Hof Wickentrup.
Nachdem im Jahre 1986 der Kreisheimatverein in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Beckum-Wadersloh ein Buch über „Bildstöcke und Wegekreuze in Beckum und Wadersloh“ herausgebracht hat,ist es an der Zeit diese Arbeit wieder mal auf einen aktuellen Stand zu bringen.
Dieses ist nun im Jahre 2002 geschehen.Überarbeitet wurde dieses Werk von dem Mitglied des Heimatvereins Wadersloh Reinhard Ottensmann.

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Heiligenhäuschen am Hof Borgmann Meierdirk

Der älteste aller hier verzeichneten Bildstöcke im Raume Beckum-Wadersloh befindet sich auf dem Hof von Wilhelm Borgmann-Meierdirk und Frau Gertrud, geborener Dehling, und wird mit Erscheinen dieses Buches die Werkstatt des Restaurators Wolfgang Lamché verlassen haben. In der diesjährigen Aktion des Kreisheimatvereins zur Rettung der Bildstöcke und Wegekreuze im Kreise Warendorf ist auch dieses über 300 Jahre alte Bildwerk zu neuem Glanz gekommen, nachdem die Eigentümer die originalgetreue Kopie einer barocken Pietà in das ehrwürdige Heiligenhäuschen gesetzt haben, die Nachbildung der alten hölzernen Skulptur vom Hofe Nienaber in Liesborn. Unser Bild zeigt den Zustand des Denkmales vor der Restaurierung. Die Inschrift gibt genaue Auskunft über das Jahr der Errichtung, den Auftraggeber und sogar den Bildhauer: „ANNO 1678 DEN 14. MARTII HAT DER ERBAR TONIES ABEL UND ANNA BEYERS DISE STATION ZU EHREN GOTTES VERFERTIGEN LASSEN DURCH M.NICOLAUM REETH“:
Friedrich Helmert berichtet in seinem Buch über die Kirchengeschichte Waderslohs, daß nach einem Visitationsbericht von 1662 auf dem Kirchhof an der Kirche zwei Heiligenhäuschen standen. Beide erschienen den Visitatoren damals erneuerungsbedürftig; entsprechende Anordnungen ergingen an die Gemeinde. Es ist nicht auszuschließen, daß dieses 16 Jahre später errichtete Heiligenhäuschen eines der alten ersetzen sollte. Helmert stellte fest, daß die gerügten Missstände noch Spuren der Verwüstungen waren, die durchziehende Kriegsvölker im Dreißigjährigen Krieg angerichtet hatten. Der Küster Gottfried Laerberg habe als Augenzeuge berichtet, wie oft diese günstig im Mittelpunkt des Ortes gelegene Stelle als Lagerplatz des Militärs benutzt wurde und Zaun sowie Holzkreuze als Brennholz für die Lagerfeuer dienen mußten. –Vor etwa 70 Jahren stand der Bildstock als erste Station der Fronleichnamsprozession noch an dem am Hof vorbeiführenden Prozessionsweg. Die damalige etwa 70 Jahre alte Sandstein-Madonna im Heiligenhäuschen ist vor 20 Jahren gestohlen worden.
Ida-Bildstock am früheren Idenweg

    
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Der alte Ida-Bildstock
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Der neue Ida-Bildstock

Herzfeld, die Wirkungs- und Ruhestätte der hl. Ida, war von altersher neben Stromberg das Ziel der Wadersloher Wallfahrer, die durch das Kreuzfeld und über den Sankt-Iden-Weg in den Nachbarort zogen. Auf dem Wege nach dort beteten sie an einem Heiligenhäuschen am Idenweg, das dem ähnlich war, das im Original heute noch auf dem Hof Borgmann-Meierdirk anzutreffen ist. Früher soll dieser aus dem Jahre 1765 stammende Bildstock zum Hofe Borgmann in Bornefeld gehört haben. Mit der Flurbereinigung wurde er unter völliger Veränderung und Erneuerung des Gehäuses hierher versetzt und kam er in den Besitz der Familie Herberhold-Freitag. Die Steinskulptur der hl. Ida auf dem alten Sockel blieb erhalten. Die Inschrift ist ein Chronogramm: „SanCt Ida Vnsere PatronIn, seI Dieser FeLDer SchVetzerIn“.


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Holzkreuz am Hof Austerhoff

Am Meerweg steht ein Holzkreuz, das zum Hof von Alois Austerhoff und Frau Maria, geborener Mußhoff, gehört. Es wurde Mitte der siebziger Jahre aufgestellt und sollte ein altes Kreuz ersetzen, das wegen seiner Verwitterung nach der Flurbereinigung nicht wieder errichtet werden konnte. Nach der mündlichen Überlieferung war das alte Kreuz im Gedenken an einen Familienangehörigen in Auftrag gegeben worden, der an dieser Stelle tödlich von einem Blitz getroffen worden war. Der Korpus kommt aus der Pfarrkirche und soll die Arbeit eines Künstlers namens Sindermann gewesen sein. der Sockel des Kreuzes besteht aus Anröchter Stein.
Der Korpus fehlt seit ein paar Jahren.Im Jahre 2002 wurde das alte Holzkreuz durch ein neues
Eichernes Kreuz ersetzt.

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Neuer Bildstock am Wohnhaus Veltmann

Leider nur sehr vereinzelt werden auch in jüngster Zeit noch Kreuze und Bildstöcke errichtet. Ein Beispiel dafür gaben Heinrich Feldmann und Frau Gertrud, geborene Vogelsang, die vor ihrem Bungalow am Krummen Weg 1981 einen Marien-Bildstock nach eigenem Entwurf und in Eigenfertigung errichteten. Er erhielt die Form eines Kreuzes und wurde aus dem Material gefertigt, da auch für das Wohnhaus verwendet worden war. In der Nische des Heiligenhäuschens hat eine Madonna aus künstlichem Material ihren Platz gefunden..

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Bildstock am Weg zur von-Galen-Straße

Selbst Bewohner aus der nahen Nachbarschaft wussten bei der Suche nach diesem Flurdenkmal nichts von dem Bildstock, der versteckt im wilden Gehölz an einem Nebenweg der von-Galen-Straße steht und der Familie Herberhold-Freitag gehört. Es handelt sich um ein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gefertigtes Heiligenhäuschen mit einer Skulptur der Jungfrau Maria, der, wie es die Inschrift ausweist, dieses Bildwerk gewidmet worden ist. Nach der Inschrift auf der Rückseite ließ es E. Herberhold errichten. Die Marienfigur ist von einer Glasscheibe geschützt und steht auf einer Weltkugel. Der ursprüngliche Standort befand sich an der Bentelerstraße, wie man sagt, in Erinnerung an einen Unglücksfall. Der am heutigen Standort auslaufende Weg war früher ein Kirchweg zu den Höfen Bücker, Duffe-Westermann, Plashues und Wirxel, zur sogenannten Feilerecke.
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Kreuzigungsgruppe auf dem alten Friedhof

Als im Jahre 1908 der alte Friedhof geschlossen wurde, blieben mehrere Grabmäler dort erhalten, um die Erinnerung an diese Begräbnisstätte auch nach deren Umwandlung in einer Parkanlage zu erhalten. Im Zentralpunkt der Friedhofsanlage hatte, wie üblich, eine überlebensgroße Kreuzigungsgruppe gestanden, die weiterhin inmitten der Parkanlage zur verdienten Geltung kommt. Diese Arbeit eines künstlerisch befähigten Bildhauers aus dem 19 Jahrhundert muß nochmals gefestigt werden, nachdem Gemeinde und Kreisheimatverein im Jahre 1979 die wenn auch nicht durchgreifende Sanierung im Sinne der Erhaltung dieses Denkmals übernommen hatten. Das wertvolle Denkmal steht im Eigentum der Kath. Kirchengemeinde.

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Holzkreuz am Hof Johannigmann

Am Herzebrockweg stand früher ein im Jahre 1789 laut Sockelinschrift errichtetes Holzkreuz der damaligen Familie Johann Böhle. Nach fast 160 Jahren wies es durch Verwitterung einen Zustand auf, der seine Rettung ausschloss. An gleicher Stelle, nämlich an der anderen Seite des Herzebrockweges, hat im Jahre 1946 Josef Johannigmann aus Dankbarkeit dafür, daß er nicht Soldat werden musste und ihm das Leben im zweiten Weltkrieg erhalten geblieben war, dieses neue Holzkreuz aufgestellt. Als im Jahre 1979 das neue Wohnhaus des Hermann Johannigmann gebaut wurde, veranlasste der heutige Eigentümer die Umsetzung des Kreuzes in die Nähe des Hofes.
Dieses Kreuz ist vor einigen Jahren neu gestrichen worden.
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Bildstock vor dem Hof Borgmann

Aus dem alten Heiligenhäuschen von 1706 vor dem Hof von Franz Paul Borgmann und Frau Cäcilia, geborener Lütke-Bornefeld, ist an dem 1967 erneuerten die Inschrifttafel erhalten geblieben. Sie lautet: „’in honorem sanctae Margarethae, patronae nostrae. Ach, ach, ach des Tags, dan der Tag des Herrn ist nahe herbey. Joelis 1.cap. Anno 1706, 7. Aug.”
Inschrift und eingesetzte Skulptur weisen diese Flurdenkmal, das vor der Flurbereinigung auf der anderen Seite der Straße nach Benteler stand, als einzigen Margarethen-Bildstock in Wadersloh aus. Die Heilige ist die Pfarrpatronin, der zu Ehren am 13. Juli in früheren Jahrhunderten mit der Prozession aufwendige Feierlichkeiten stattfanden. Bei Geldgeschäften wurde häufig das Margarethenfest als Zahltag bestimmt. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde an diesem Bildstock bei der Hagelprozession der Schlusssegen erteilt. Der Hinweis auf den Propheten Joel bezieht sich auf dessen Worte: „O weh des Tages! Denn der Tag des Herrn ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen“ Vielleicht ist damit auch der Anlaß der Errichtung des Bildstocks zu erklären: eine Missernte.
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Holzkreuz am Weg zu Gödecke

Am Zufahrtsweg von der Bornefelder Straße zum Hof von Hermann Gödecke und Frau Roswitha, geborene Liesemann, befindet sich ein Holzkreuz, das Frau Maria Brakemper im Jahre 1969 aufstellen ließ. Die 1971 verstorbene Hofeigentümerin erhielt den vorher farbig gefassten Korpus von Dechant Soddemann, der ihn in der Sakristei der St.-Margarethenkirche aufbewahrt hatte. An gleicher Stelle stand vorher ein Steinkreuz mit einer Gebetsinschrift. Die Steintafel mit dem Namen der Auftraggeber wird auf dem Hof gehütet: „Errichtet 1906 von Heinrich Dreckmeier und Marg. Brakemper“. Dieses Kreuz soll in den sechziger Jahren von einem Wirbelsturm zerstört worden sein. Der Grund für seine Aufstellung war in der Fürbitte für die Heilung einer die Familie Brakemper befallenen Krankheit zu suchen. 1999 gestaltete man das Umfeld des Kreuzes neu Es wurden neu Bäume und Stäucher angepfanzt. Vor dem Kreuz wurde eine neue Pflasterung angelegt Der Korpus ist neu gestrichen und das Dach erneuert worden.
Im Jahre 2007 hat man einen Teil des Holzstammes erneuert und das gesamte Kreuz neu gestrichen.



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Gedenkstein am Hof Stienemeier

Zum Gedenken an ihre drei im ersten Weltkrieg gefallenen Söhne haben am heutigen Hof von Norbert Stienemeier die Eltern der Frau Änne Stienemeier ein steinernes Mal errichtet, das unter einer Inschrifttafel das Eiserne Kreuz zeigt. Die Inschrift lautet:“ Unseren als Helden gefallenen Söhnen und Brüdern dies Denkmal zum Gedenken. Franz, Josef, Heinrich Scholhölter. 8.1.1884, vermisst 30.1.1915, - 23.3.1890, gefallen 18.5.1918 - 29.9.1893, gefallen 14.3.1915“.
Vom alten Friedhof wurde der Grabstein der Eltern hierher versetzt. Anna, geb. Cord, und Kaspar Scholhölter – geboren 18.3.1853, gestorben 2.11.1932 - geboren 28.10.1848, gestorben 15.5.1922.

                
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Steinkreuz am Wald von Schulze Bonsel

An der Stelle, an der vermutlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Kreuz aus besonderem Anlaß aufgestellt wurde, ist seit dem Jahre 1924 vor dem Wald am Hofe Schulze Bonsel und unmittelbar an der Straße Wadersloh-Benteler ein Steinkreuz zu sehen, dessen Korpus aus Sandstein an Kreuzbalken aus Werkstein hängt. Unter dem Titulus „IHS“ im Sockel der Hinweis auf den Auftraggeber, die Familie Schulze Bonsel, sowie die Jahreszahl der Errichtung und die Worte „Mein Jesus, Barmherzigkeit“. Das vormalige Kreuz hat dem Wald seinen Namen verliehen: „Kreuzbusch“. Wie überliefert wurde, waren im Dreißigjährigen Krieg alle Bewohner des Hofes durch die Schweden ermordet worden. Viele Jahre später übernahm ein Verwandter namens Schulte Bonsel den Hof. Auf dem Heimweg vom Dorf soll er von einem Rudel Wölfe überrascht worden sein. Er suchte sein Heil in der Flucht auf einen Baum, wurde dort vom Gesinde des Hofes gerettet, starb aber kurze Zeit später an einer Lungenentzündung, die er sich bei diesem Überfall durch die Raubtiere zugezogen hatte. Seitdem findet man im Familienwappen den Wolf.



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Bildstock bei Schulze Bonsel

An der Grenze der heutigen Kreise Warendorf und Gütersloh und nicht weit vom Dorf Benteler steht mitten in freier Landschaft und zum Hof von Heinrich Schulze Bonsel und Frau Margret, geborener Degener, gehörig, ein kaum beachteter Bildstock. Nach ihm wurde das Waldstück benannt, vor dem es steht: „Billerbüschken“. Die Frage ergibt sich, ob hier nicht einst ein zweiter Bildstock zu finden war. Immerhin trägt dieses neugotische Bildwerk die Jahreszahl 1869, wobei nicht auszuschließen ist, daß es die Nachfolge für ein wesentlich älteres antreten sollte.
Im Volksmund heißt es, daß an dieser Stelle ein Mädchen von einem Schäfer überfallen worden ist. Die Inschrift im Sockel: „J.(Jungfrau) Maria hilf! A.v.M. (Ave virgo Maria)- B.J. 1869 – H.S. Bonsel – E. Kleickmann”. Die Steinskulptur der Muttergottes mit dem Kind ist vor einigen Jahren durch die Figur des hl. Josef ersetzt worden. Der für den Hof und für die Ortsgeschichte aufschlussreiche Bildstock soll im Jahre 1987 in der Aktion des Kreisheimatvereins restauriert werden.

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Heiligenhäuschen bei Marke

Eines der ältesten Denkmäler in freier Flur innerhalb der Gemeinde Wadersloh ist das Heiligenhäuschen von 1729, das jetzt vor dem neuen Wohnhaus von Ferdinand Marke und Frau, geborene Vering, zu finden ist. In der Aktion des Kreisheimatvereins wurde es im Jahre 1982 restauriert und von seinem Platz in Nähe des Herzebrockweges hierher versetzt. Der Typ des Heiligenhäuschens wiederholt sich an mehreren Stellen im Raume Wadersloh-Liesborn-Diestedde. Leider ist die Inschrift im Sockel nur in Bruchstücken noch zu lesen, so: „Jesu mit seiner schmerzhaften Mutter ...“, das Datum der Errichtung „16. November 1729“ und die letzten Buchstaben „H.H. ...A.C.H.C.F.F.“. Im Innern befindet sich eine jetzt von einem verschließbaren Gittertor geschützte Pietà.

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Heiligenhäuschen in der St. Hedwig-Siedlung

Man mag darüber in Zweifel sein, ob die kleine Marienkapelle von 1985 in der St. Hedwig-Siedlung noch zu den Bildstöcken und Heiligenhäuschen gehört, über die dieses Buch berichtet, denn andere Kapellen sind hier nicht aufgeführt worden, weil sie einer späteren Veröffentlichung über solche Baudenkmäler aus dem Kreise Warendorf vorbehalten sind. Der Verfasser hat sich dennoch zu dieser Abbildung entschlossen, weil dieses kleine Bauwerk eine besondere Aussagekraft aufweist. Die im Jahre 1979 aus Polen und aus der ehemaligen deutschen Provinz Schlesien nach Wadersloh gekommenen Spätaussiedler Lothar Krettek und Frau Elfriede, geborene Jurecke, haben aus ihrer Heimat eine farbig gefasste Hedwigskulptur unter erheblichen Schwierigkeiten über die Grenzen in ihre neue Heimat gebracht, die Gestalt der in Schlesien verehrten hl. Hedwig, deren Name auch die neue Siedlung in Wadersloh und die Straße trägt, an der die Familie wohnt. Sie haben mit der Errichtung des Heiligenhäuschens vor ihrem Hause ein doppeltes Zeichen setzen wollen, nämlich auch in der Anerkennung jenes Brauches in ihrer neuen Heimat, der seit Jahrhunderten Kapellen, Bildstöcke und Kreuze im Münsterland entstehen ließ.
So dokumentiert sich über Ländergrenzen hinweg der christliche Glaube als verbindende Kraft. In diesem Sinne versteht sich die Aussage dieses Bildwerkes.
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Holzkreuz am Wege zum Hof Gregor

Anstelle eines ca. 250 Jahre alten Kreuzes unter zwei gleichaltrigen Linden, das wie im Falle bei Schulze Bonsel nach einem glücklich verlaufenen Überfall von Wölfen errichtet sein soll, ist in der Nähe des Hofes von Wilhelm Gregor und Frau Annegret, geborener Knych, im Jahre 1980 ein neues Holzkreuz errichtet worden. Das alte Kreuz befand sich an der anderen Seite der Glennestrasse. Korpus und die verbretterte Umrahmung weisen auf süddeutsche Muster hin, aber auch auf eine gelungene Arbeit eines versierten Holzschnitzers. Der Korpus wurde nach Beginn des zweiten Weltkrieges von Bildhauer Pagenkemper aus Langenberg erneuert.
Vor fünf Jahren wurde rund um das Kreuz die Bepflanzung geändert und das gesamte Kreuz neu
Gestrichen.

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Jathes Kreuz an der Langenberger Straße

Ein verhältnismäßig kleines, aber von Birken schön umrahmtes Kreuz ist an der Langenberger Straße besonders gut landschaftlich eingebunden worden, nachdem es wegen der Verbreiterung der Langenberger Straße versetzt werden musste. Entsprechend seiner Zugehörigkeit wird es
„Jathes Kreuz“ genannt und steht an der Zufahrt zum Hof Hollenhorst. Der hölzerne Korpus, ein Viernageltypus, dürfte aus dem 19. Jahrhundert stammen und ist durch seine eindringliche Gebärdensprache sowie mit dem bis zu den Füßen reichenden Lendentuch als Besonderheit anzusprechen. Man spricht diesem Kreuz und seinem Vorgänger ein Alter von 300 Jahren zu und glaubt, daß es errichtet worden ist, nachdem eine durch Abwässer kreuzartig im Boden gebildete Kuhle zugeschüttet worden war. Diese zufällige Erscheinung im Boden wollte man vermutlich mit der Aufstellung eines künstlichen statt des natürlichen Kreuzes lebendig halten.
Die lezte Renovierung wurde 1987 durchgeführt Das Holzkreuz und das Dach wurden erneuert.
In den lezten Jahren bekam das ganze Kreuz einen neuen Anstrich.

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Steinkreuz am Hof Ridder

Am Hovestweg und auf dem Hof von Heinz und Anne Ridder, befindet sich ein ansehnliches Steinkreuz im Typ der Zeit vor der Jahrhundertwende. Es bildet eine Station der Hagel- und Brandprozession und steht im Schnittpunkt von zwei Wanderwegen. Die Inschrift im Sockel lautet: „Zur Erinnerung an die verstorbenen Eheleute Ridder. Bete für ihre Seelen ein Vaterunser und ein Ave Maria. Errichtet von Th. Ridder und A. Ridder, geb. Austerhoff, 1881“.
Im Jahre 2000 hat der Korpus 2 neue Füße bekommen.
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Steinkreuz beim Hof Widekind

Am ehemaligen Hof Böcker-Westerschulte in der Bauerschaft Bornefeld befindet sich ein mit der Jahreszahl 1879 datiertes großes Steinkreuz, das zum heutigen Hof von Josef Widekind und Frau Maria, geborener Buschschulte, gehört. Beim Ausbau der Straße ist es versetzt worden. Nach der mündlichen Überlieferung soll vorher dort schon ein Kreuz gestanden haben, das vermutlich nach einem Unglücksfall errichtet worden ist.
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Steinkreuz auf dem Hof Vahlhaus

Vor der Flurbereinigung stand gegenüber der Einfahrt zum Hof von Hermann Vahlhaus und Frau Toni, geborener Grae-Münstermann, ein altes Holzkreuz, das noch in dem 1971 erschienenen Buch „Kreuze und Bildstöcke in Wadersloh“ abgebildet wurde, dort aber auch mit dem Hinweis, daß es durch „fachmännische Restauration erhalten werden kann“. Tatsächlich lassen sich aber Holzkreuze in dem geschilderten Zustand kaum noch retten. So haben die Eigentümer an der Zufahrt zur stattlichen Gebäudeanlage und dort gut platziert im Jahre 1984 ein neues Steinkreuz in Auftrag gegeben und einen neuen Holzkorpus zugefügt, der aus der Werkstatt eines versierten Holzschnitzers aus Südtirol kommt. Die Inschrifttafel in dem großzügig gestalteten Sockel aus Anröchter Stein weist aus: „Christ, gehe nicht ohne Gruß vorbei. Bedenke, daß es Dein Erlöser sei“.Der jetzige Stand 2002 ist der das der Korpus fehlt.

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Holzkreuz bei Ackfeld

Das von alten Bäumen eingerahmte Holzkreuz vom Hofe von Bernhard Ackfeld und Frau Maria, geborener Knickenberg, ist im Jahre 1925 von den Brüdern Ackfeld aufgestellt worden. Der Vater hatte, bevor er an den Folgen eines Überfalls starb, seine beiden Söhne verpflichtet, dieses Kreuz zum Schutze des Hofes und seiner Bewohner zu errichten. Die Kreuzbalken sind erneuert, der Korpus ist offensichtlich einem älteren nachgebildet worden. In den letzten 15 Jahren ist das Kreuz neu gestrichen worden.Im Jahre 2005 hat die Gemeinde Wadersloh die Eigentümer dieses Kreuzes ist,die Holzbalken erneuert und den Korpus restauriert

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Steinkreuz am Hof Konegen

Vor etwa 20 Jahren wurde am Hof von Hugo Konegen und Frau Margret, geborener Eickel, dieses mit einem Bildstock versehene Steinkreuz aufgestellt, und zwar anstelle eines älteren Kreuzes, das dem Gedenken an Heinrich Reeke und seiner Cousine diente, die infolge einer Infektion bei der Verwundetenbetreuung gestorben war. Heinrich Reeke fiel als Hoferbe im ersten Weltkrieg, seine Cousine war Ordensschwester. Auch das neue Kreuz mit der Darstellung des hl. Michael im oberen Teil ist ein Gedenkkreuz, nämlich für Heinrich Reeke und den im zweiten Weltkrieg gefallenen Hoferben Hans Eickel, der am 19. September 1944 in Lettland den Soldatentod starb. In Auftrag gegeben wurde dieses neue Kreuz von Stefan Eickel und seiner Frau Josefa, geborener Nieder. Es ist aus Anröchter Stein in einer Warendorfer Werkstatt gefertigt worden und trägt unter dem Relief die Inschrift: „St. Michael behüte uns und unser Land“.

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Kreuz am Hof Essel in Ackfeld

Im Kriegsjahr 1916 sind zur gleichen Zeit in der Bauerschaft Ackfeld die Kreuze von den Höfen Essel, Sterthoff und Heitmeier wohl bei demselben Steinmetzmeister in Auftrag gegeben worden. Die Kreuzbalken und ihre Inschriften gleichen sich. Doch wurde der steinerne Korpus am Hofe von Albert Essel und Frau Hannelore, geborener Webermann, in jüngster Zeit durch einen Korpus aus Bronze aus der Werkstatt Becker in Ostenfelde ersetzt. Im Kreuzbalken die Inschrift: „Kreuz, einzige Hoffnung, sei gegrüßt“. Im Sockel findet man die Namen von Theodor Essel und Frau Elisabeth, geb. Sorig.

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Steinkreuz vom Hofe Kettrup

In der Nähe des Hofes von Heinrich Kettrup und Frau Theresia, geborener Steingröver, stand vor Jahrhunderten der im Volksmunde so genannte „Pestbusch“. Dort wurden die durch ansteckende Krankheiten ums Leben gekommenen Einwohner von Wadersloh bestattet. Für diese Toten wurde ein Friedhofskreuz errichtet, das um die Zeit von 1800 durch ein neues ersetzt wurde. Nachbarn hatten es errichtet, um die Pest von ihren Familien abzuwenden. Die Kreuzbalken des heutigen Flurdenkmales wurden von Heinrich Kettrup, einem Vorfahren des heutigen Hofeigentümers aufgestellt, während der heutige Korpus in der Werkstatt Gärtner in Herzfeld in Stein gegossen wurde.

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Kreuz am Wohnhaus Horstknepper

Im Vorgarten des Wohnhauses von Bernhard Horstknepper an der Stromberger Straße blickt man auf ein Holzkreuz mit Bedachung und Rückwand, das einen gusseisernen Korpus aufweist. Es ist Ersatz für ein sehr altes Flurdenkmal geworden, das möglicherweise an ortsgeschichtlich besonderer Stelle gestanden und zum Hof Oentrup gehört hat. Als die Familie Horstknepper für den Bau ihres Hauses an dieser Stelle Land vom Hofe Oentrup erwarb, verpflichtete sie sich, das alte Kreuz, das unter vier Linden weithin sichtbar gewesen war, durch ein neues zu ersetzen.

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Steinkreuz am Hof Sterthoff

Wie bei den Höfen Heitmeier und Essel ist auch dieses Steinkreuz vom Hof von Hermann
Sterthoff und Frau Elisabeth, geborener Westermeier, im Kriegsjahr 1916 aufgestellt worden. Es zeigt noch den damals gefertigten Korpus, der dringend der Restaurierung bedarf. Auch hier die Inschrift: „Kreuz, einzige Hoffnung, sei gegrüßt“. Dazu weist der Sockel die Namen der Auftraggeber aus: B. Sterthoff und Frau Sophia, geb. Hagedorn.
Im Jahre 1995 wurde von dem Ehepaar Hermann Sterthoff das Kreuz gegenüber dem Wohnhaus
umgestellt Das Kreuz ist nun aus Anröchter Stein und hat jetzt eine zusätzliche Inschrift:
Erneuert 1995 Hermann und Elisabeth Sterthoff.Vom Korpus wurde ein Fuß erneuert und insgesammt ist der Korpus überholt.

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Steinkreuz auf dem Hof Hauptmeier

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Altes Steinkreuz Hauptmeier

Beim Ausbau der Straße Wadersloh-Stromberg ist bei den Bauarbeiten in der Nähe des Hofes Hauptmeier ein zu ihm gehörendes Kreuz zerstört worden. Als respektablen Ersatz stellte der Hofeigentümer an dem Zufahrtsweg und gegenüber dem Wohnhaus das den Großeltern des 1983 verstorbenen Heinz-Bernd Hauptmeier gewidmete Kreuz von deren Grab auf dem alten Friedhof auf. Eigentümerin des Hofes ist dessen Ehefrau Eleonore Hauptmeier, geborene Luster-Haggeney. Das höchst originelle Grabkreuz symbolisiert mit dem Anker und den zahlreichen, das Kreuz überladenden Blumen und Blättern die Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Auch der mit Quadersteinen gemauerte Sockel hat feines Pflanzendekors aufgenommen.

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Holzkreuz am Hof Gödde

Das Kreuz am Hofe von Josef Gödde und Frau Toni, geborener Junker, ist mit der Jahreszahl 1897 datiert worden, soweit es die steinernen Kreuzbalken betrifft. Der Holzkorpus kann älter sein und soll zu den drei Kreuzen gehört haben, die zur Christenlehre vor Bildung einer selbständigen Kirchengemeinde Benteler im Brook, am Busch und in den Birken abgehalten wurden, um die Verbindung der weit auswärts wohnenden Christen mit der Pfarrgemeinde Wadersloh auch nach außen hin aufrecht zu halten. Es ist von dort versetzt und nochmals an seine neue Stelle gebracht worden, nämlich an den Weg und vor den Garten des Hauses Gödde in der Bauerschaft Ackfeld, dessen früherer Besitzer Mergenschroer hieß. Der jetzige Hof soll zu einem Gut Offerbeck, jetzt Berken, gehört haben, das im Jahre 1840 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben worden ist. Der Korpus befindet sich in einem gepflegten Zustand. Das Kreuz erhielt im Jahre 1980 eine hölzerne Bedachung.
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Holzkreuz am Hof Heitmeier

Seit Erscheinen des lobenswerten Bildbandes „Kreuze und Bildstöcke in Wadersloh“ durch den „Plattdüetsken Krink“ im Jahre 1970 ist das am Hof von Heinrich Heitmeier stehende Holzkreuz durch Umwelteinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Während die steinernen Kreuz-balken der Verwitterung noch weitgehend getrotzt haben, droht dem Holzkorpus nach Verlust des rechten Fußes weiterer Verfall. Auch die Inschrift in weitgehender Übereinstimmung mit den Kreuzen bei Sterthoff und Essel, die die Jahreszahl 1916 tragen, ist kaum noch ablesbar: „O Gott sei mir armen Sünder gnädig. Errichtet von den Eheleuten Georg Heitmeier und Frau Gert., geb. Baumhör“.
Stand 2002 Das Keuz steht nicht mehr.Es wird bei Heitmeiers aufbewart.

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Bildstock auf dem Hof Westermann

Ein aus Backstein gemauerter Bildstock steht mit der Rückseite zur Kreisstraße Sünninghausen-Wadersloh am Hofe von Josef Westermann und Frau Elisabeth, geborener Marke. Das Flurdenk-mal ist im Jahre 1865 aufgestellt worden, wohl zur gleichen Zeit, als der angebaute Speicher fertiggestellt wurde. Vor dem Jahre 1948 hatte der Bildstock seinen Platz auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Mit dem Ausbau der Straße wurde er wiederum versetzt. Damit ging das ursprüngliche Mauerwerk verloren. Erhalten blieb die von einer Gittertür geschützte Madonna aus Sandstein. Die Inschrift im Sockel: „O Königin, o milde Frau, zu uns herab vom Himmel schau! Erfleh’ uns Gottes reiche Gnad, daß uns an Leib’ und Seel’ nicht schad“.

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Steinkreuz auf dem Hof Eusterschulte

Das Steinkreuz auf dem Hof von Werner Eusterschulte und Frau Ursula, geborener Holtmann, ist im Jahre 1922 für ein altes, verwittertes Holzkreuz hierher gesetzt worden. In Nähe des Hofes stand früher eine Wassermühle. Zum Schutz der Mühle und des Hofes vor Feuer, Sturm und Wasser soll das Kreuz zwischen beiden Objekten errichtet worden sein. Der Steinkorpus des neuen Kreuzes zeichnet sich durch das von einem Strick gehaltene Lendentuch aus.

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Steinkreuz am Hofe Schröer

Aus dem Jahre 1921 stammt dieses Steinkreuz vom Hofe der Eheleute Werner und Paula Schröer, geborene Müller, im Mühlenfeld. Es steht weit vom Hof an einem Wirtschaftsweg und hatte gewiss an dieser Stelle einen Vorgänger, über den heute nichts mehr bekannt ist. Dieses alte Holzkreuz ist im Jahre 1921 durch das erhaben wirkende Steinkreuz ersetzt worden, wie es dessen Datierung zu entnehmen ist. Flur- und Hofnamen weisen auf eine Wassermühle am Rottbach hin.
Im Jahre 2000 am 19 August wurde das Kreuz durch einen Blitzschlag zerstört.Paula Schröer ließ am 3 Juli 2001durch eine Gruppe von Steinmetzen,die gerade die Kirchenfenster restaurierten,das Steinkreuz mit Korpus wieder herrichten.

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Holzkreuz am Hof Westbomke

In der Bauerschaft Geist wurden in den vergangenen hundert Jahren durch Umwandlung von Waldflächen in Ackerland, durch Flurbereinigung und Bebauung tiefgreifende Veränderungen im Landschaftsbild verursacht. Wie es in der 1970 erschienenen Schrift des Plattdüetsken Krinks über Kreuze und Bildstöcke in Wadersloh vermerkt wurde, nannte man im Volksmund das Holzkreuz am Hof Westbomke das „Kreuz in den Birken“. Doch diese malerischen Bäume sind ebenso verschwunden wie die kleinen Waldstücke. Das etwa hundert Jahre alte Kreuz ist mehrfach versetzt worden und steht heute unmittelbar am Zufahrtsweg zum Gehöft von Ida Westbomke. Die Kreuzbalken sind jetzt aus Stein, während der Korpus nach wiederholter und nicht zufriedenstellender Restaurierung zumindest seine äußere Gestalt bewahrt hat. Es handelt sich um einen schlichten Dreinageltypus.
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Holzkreuz auf dem Hof Rose-Vogelsang-Eversloh

Der Name des Hofes Wilke in der Bauerschaft Geist ist entsprechend den Namen der wechselnden Eigentümer mehrfach geändert worden. Das unter Bäumen und mit vielen Blumen ehrfurchtsvoll gepflegte Holzkreuz vor dem Hof Rose-Vogelsang-Eversloh im Geisterfeld wurde nach mündlicher Überlieferung vom Urgroßonkel der Frau Cäcilia Rose zu einem besonderen Anlass aufgestellt. Als kleines Kind hatte sich dessen Sohn vom Hof entfernt und offenbar den Rückweg zu den Eltern nicht finden können. Es wurde tagelang vergeblich gesucht und nach dem Gelöbnis, ein Kreuz als Zeichen der Dankbarkeit aufzustellen, gesund unter dichtem Gestrüpp wiedergefunden, wo es Schutz vor Kälte und Nässe gefunden hatte. Der Korpus ist im Jahre 1946 erneuert worden.
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Hofkreuz am Hofe Bertelt-Bollmann
Als eines der jüngsten Kreuze im Raume Wadersloh präsentiert sich auf einem mächtigen Bruchsteinsockel aus Anröchter Stein ein Denkmal am Hofe von Wilhelm Bertelt und Frau Maria, geborener Wietbüscher, verw. Bollmann. Der Bildhauer Bergschneider aus Langenberg stellte es im Jahre 1958 her und heftete auf die steinernen Kreuzbalken einen Korpus aus Terrakotta. Die Gedenkplatte im Sockel weist daraufhin, daß dieses Kreuz dem ehemaligen Hofeigentümer gewidmet wurde, dem im zweiten Weltkrieg 1941 gefallenen und 1910 geborenen Franz Bollmann, dessen Sohn heute der Hof gehört.

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Steinkreuz auf dem Hof Gerwin

In der Bauerschaft Geist nimmt ein im Jahre 1980 durch Frau Dr. Katharina Gerwin restauriertes Steinkreuz auf dem Hof von Heinz Große Schware und seiner Frau Christa, geborener Gerwin, seinen besonderen Platz ein. Es stand früher an der alten Zufahrt zum Hof und wurde am 29. August 1931 hierher versetzt. Bei der Restaurierung fand man, wie früher üblich, eine eingemauerte Flasche mit dem Lageplan des Hofes Gerwin und den Namen aller damals noch lebenden Familienangehörigen. Der Inschrift auf der Rückseite des Sockels ist zu entnehmen, daß dieses Kreuz aus Dankbarkeit für den durch keinen Unfall getrübten Neubau des Wohnhauses errichtet wurde, und zwar im Jahre 1869 durch die Witwe Gerwin, geborene Eusterlernig. Die gut lesbare Gebetsinschrift auf der Vorderseite entspricht dem Gefühlsausdruck der damaligen Zeit.
Dieses Kreuz wurde im Jahre 2000 neu gestrichen im.Moment fehlt der Korpus.

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Holzkreuz auf dem Hof Wickentrup

Vor etwa 25 Jahren fand das Holzkreuz seinen Platz auf dem Hof von Karl Wickentrup und Frau Anni, geborener Essel, seinen Platz inmitten der Hofgebäude, Es handelt sich um eine gute, kunsthandwerkliche Arbeit nach alten Vorbildern, wobei die bogenförmige Bedachung mit der schirmartigen Rückwand dem Kreuz und dem Korpus einen angemessenen Rahmen geben. Vor Errichtung dieses Kreuzes stand ein altes früher unter einer Linde an der Biesterstraße, nicht weit von der Einfahrt zum Hof. Das neue Kreuz wurde von Karl und Gertrud Wickentrup aufgestellt, während der damals schon stark verwitterte alte Korpus aus dem 18. Jahrhundert auf Wunsch von Dechant Soddemann an die Außenmauer des neuen Pastorats im Dorf gehängt wurde, wo es selbst als Torso noch eindrucksvoll genug war, die Titelseite der 1970 erschienenen Schrift „Kreuze und Bildstöcke in Wadersloh zu bilden. Es empfiehlt sich, diesen wenn auch lädierten Korpus wegen seines ortsgeschichtlichen Wertes nicht weiter der Verwitterung auszusetzen, besser noch, es wieder in die Obhut des Hofes Wickentrup zurückzugeben.
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Holzkreuz auf dem Hof Rampelmann

Vermutlich zur Zeit der Errichtung der Hofgebäude ist der Korpus des Holzkreuzes auf dem Hof von Franz Rampelmann und Frau Maria, geborener Naarmann, einem älteren nachgebildet worden. Dieses stand früher an der Straße und nicht auf dem Hof, wie das heutige. Das alte Kreuz soll aus der alten Margarethen-Pfarrkirche bei deren Abbruch gekommen sein. Aber auch dieses Kreuz hatte zunächst seinen Platz auf dem heutigen Hof Drüke, dem elterlichen Hof von Franz Rampelmann, der es im Jahre 1974 unmittelbar an die Einfahrt des Hofes Naarmann stellte, auf dem seine Frau geboren worden war. Neben der guten Plazierung des von einem nicht mehr bekannten Holzschnitzer gefertigten Kreuzes fällt dessen Umrahmung in dem wohlgeformten Wetterschutz aus Holz auf.

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Kreuz in der Anlage an der Langenberger Straße

Das historisch bedeutungsvollste Kreuz im Ortsteil Wadersloh ist in der Grünanlage an der Langenberger Straße zu finden. Der Holzkorpus auf steinernen Kreuzbalken zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus, wenngleich es sich um eine Arbeit aus jüngerer Zeit handelt. Von großem ortsgeschichtlichen Wert ist das Relief in dem aus Bruchsteinen gemauerten Sockel. Im Kreisheimatkalender „An Ems und Lippe“ von 1979 hat sich Alfred Smieszchala eingehend mit der Deutung dieses Reliefs auf der Rosenhöhe befasst. Er stellt fest, daß um 1823 aus dem Abbruchmaterial des barocken Konventgebäudes der Benediktinerabtei Liesborn der 1803 ausgebrannte und umgestürzte Kirchturm von St. Margarethen in Wadersloh neu errichtet worden war. Dazu gehörte ohne Zweifel dieser wappengeschmückte Portalstein. Das Relief zeigt zwei schwebende Engel mit Blumengirlanden als Schildhalter eines Wappens, auf dem Adler und Löwe zu sehen sind, eben jene Zeichen des Abtwappens, wie es Abt Georg Fuisting geschaffen hat. Hinter der dritten Wappengestalt verbirgt sich in dem „wilden Mann“ der Name des berühmten Liesborner Abtes Gregor Waltmann, des Bauherrn des barocken Abteigebäudes, dessen Porträt von Jacob de Wit als Schenkung der holländischen Familie namens Woltmann-Elpers heute zu den Kostbarkeiten des Museums Abtei Liesborn zählt. Unter dem Wappen ist eine Inschrift in Großbuchstaben angebracht, ein Chronogramm von 1701:“ab arChlteCto Deo reforMarbar“(Durch den Architekten wurde ich von Gott erneuert). Im Jahre 1701 wurde der Konventsflügel der Abtei Liesborn erneuert. So findet man jetzt in Wadersloh ein wichtiges Zeichen aus der Baugeschichte der Benediktinerabtei Liesborn.
1991 wurde nach langem hin und her ein Abguß das Reliefs angefertigt.Das Orginal befindet sich jetzt im Kreisheimatmuseum von Liesborn.Der Korpus befindet sich im Jahre 2002 in einem schlechten Zustand im fehlt das linke Bein.

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Holzkreuz auf dem Hof Schulze Bomke

Dieses Kreuz wurde 1993 aus privatem Intresse und als Beweißdafür wie nah man dem Glauben noch ist von Lotte Schulze Bomke aufgestellt.Als zweiter Grund sollte dieses Kreuz ein Ersatz für ein Kreuz sein welches in der Nähe des Hofes gestanden hat und durch die Flurbereinigung in den 60er Jahren weichen mußte.Das Kreuz und der Korpus sind aus Eichenholz gefertigt.Ferner besitzt es ein hölzernes Dach mit Brettern dahinter.Rund um das Keuz sind Blumen und Stäucher gepfanzt.


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Holzkreuz am Hof Hammelbeck

Die Entstehung des Kreuzes ist nicht genau bekannt.Was man heute noch weiß hat das Kreuz schon drei Standorte gehabt .1.Standort war bis zur Flurbereinigung die Hofeinfahrt von
Nach 1960 stand es schräg gegenüber von der Scheune Berensmeier.Ab 1982 hat es seinen jetzigen Stand zur Hofeinfahrt von Hammelbeck.Das Kreuz und der Korpus sind aus Eichenholz gefertigt worden.Eingefasst ist das Kreuz mit Stäuchern und Blumen.Erste Reparatur war die Erneuerung des Holzquerbalken.Gepflegt wird es von der Familie Hammelbeck.



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HolzKreuz auf dem Hof Essel Hermann

Aus reinem Intresse und aus Gründen des Glaubens errichtete und Hermann Essel im Jahre 1994 dieses Kreuz an der linken Hofseite.Es besteht aus Eichenholz wie der neu geschnitzte und vergoldete Korpus Ferner besitzt es ein Dach mit Brettern dahinter.
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Bildstock vor dem Hof Nienaber (Liesborn)9

Zu den künstlerisch wertvollen Bildstöcken gehört eine Arbeit,die über 120 Jahre in Wadersloh ihren Platz hatte,dann aber nach Liesborn kam und dort ihren Platz neben dem Hause Nienaber an der Ortsausfahrt nach Diestdde gefunden hat.
Es handelt sich um ein Heiligenhäuschen mit Vesperbild.Das Heiligenhäuschenaus Sandstein zeigt die lateinische Inschrift:Deo trino et uni (dem dreieinigen Gott) Anno 1705 den 20.Aprilis.Das ist derTag der Einweihung des Bildstocks.Wie schon aus der Jahreszahl ersichtlich,haben wir es mit einer Arbeit des Barock zu tun.Dieser Stil hatte –aus dem Geiste der Gegenreformation geboren –von Süden her inzwischen auch im Fürstbistum Münster Eingang und Verständnis gefunden.Doch haben die Bewegten formen des Südens bei uns –unserer Mentalität entsprechend –gewisse Versachlichung erfahren.
In dem Häuschen befindet sich,wie in Westfalen und am Niederrhein zu damaligen Zeiten häufig anzufinden,ein künstlerisch hochwertiges Vesperbild,das etwa um 1750 geschaffen ist;so berichtet die mündlicheÜberlieferung.Es stellt die Marienklage dar. Die Plastik hat eine Höhe von 65 cm bei einer Breit von 45 cm.Die Besonderheit dieser Marienklage besteht darin,dass die Mutter Gottes nicht sitzt und den toten Christus trägt,sondern sich hinter dem liegenden Christus befindet.Sie kniet auf dem linken Knie und stützt mit dem rechten den Leichnam,der vor ihr auf ihrem Mantelsaum ruht.Dem barocken Stilempfinden entsprechend sind der Plastik aus Lindenholz kräftige Farben in Weiß,rot und blau aufgelegt.Weiß sind alle Körperteile,blau ist der Mantel der Mutter Gottes und rot das Untergewand.
Der Bildstock stand früher in der Bauerschaft Geist,wo auch die alte Kapelle von Schulze Bonsel sich befand.Als Herr Nienaber aus Diestedde eine Bühlbecker aus Geist heiratete und das jetzige Anwesen Nienaber in Liesborn von dem Ehepaar erworben wurde, ging der Bildstock mit nach Liesborn.Er fand seinen Platz gegenüber der Einmündung der Straße zum Lemkerberg in der Straße nach Diestedde. Im Zuge des Neubaues dieser Straße mußte er weichen und fand seinen Platzwestlich des Wohnhauses Nienaber.Am 17.April 1967 wurde das Vesperbild das Nachts aus dem Bildstock gestohlen.Es wurde von Dieben zu einem Restaurator gebracht,wo es bald von der Polizei aufgefunden wurde.Um eine Wiederholung des Diebstahls zu vermeiden,hat der Eigentümer dem Vesperbild einen Platz in der Diele seines Wohnhauses gegeben.In dem Bildstock befindet sich nun eine Plastik.

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Holzkreuz auf dem Hof Hölscher (Benteler)

Vom Kreuz im Vornholz Brook heißt es bei F.Helmert,dass der Kötter Hölscher,Nachbar des Hofes Schulze Bonsel in Bornefeld,einen Platz für das Kreuz nur unter der Bedingung zur Verfügung stellte,dass dort wie bisher die christliche Lehre verkündet werde.Heute steht das Kreuz auf dem Hof Hölscher auf Benteler Gebiet an der Grenze der Bauerschaft Bornefeld.Durch das große Waldgebiet in seiner Nähe ist trotz der Flurbereinigung der alte Kirchweg von Benteler zur Pfarrkirche auch heute noch erkenntlich und zum Teilsogar begehbar.
Im Schatten alter Eichen waren rund um das Kreuz im Brook für die alten Leute Bänke aufgestellt.
Die Jugend mußte während der Christenlehre stehn.Bei ungünstigem Wetter ging man auf Hölschers Tenne.
Die Auffassung,dass dieses Kreuz das älteste im Raum Wadersloh sei,lasst sich weder beweisen noch entkräftigen.In seiner Nähe steht ein Marienbildstock,nach dem das zum Hof Schulze Bonsel gehörige Waldstück im Volksmund den Namen „Billerbüschken“ hat.Im Jahre 1975 wurde das Kreuz und der Korpus erneuert Zur gleichen Zeit setzte man das Kreuz in die Nähe des Wohnhauses wo es auch heute noch seinen Platz hat.

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Steinkreuz bei Franz Wieck

Wieder eines der zahlreichen Gedenkkreuze für ein gefallenes Familienmitglied. Errichtet um 1920. Der Hof hieß früher Bücker-Eickmann. Die Inschrift lautet:
Zur Erinnerung an den in Frankreich gefallenen Helden
Franz Bücker-Eickmann gef.14.4.1918
„Herr,gib ihm die ewige Ruhe“
Seit mehreren Jahren fehlt der hölzerne Korpus.
Im Jahre 2007 baute Franz Wieck jun. an der gleichen Stelle ein neues Kreuz. Rings um das Kreuz wurde ein Teil gepflastert und ein Blumenbeet eingefasst. Auch die Steinplatte wurde erneuert.
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Hofkreuz Wigge/Mentke

Seine Inschrift sagt über dieses Kreuz aus,dass es im Jahre 1946 neuerrichtet wurde für das alte Kreuz,das vorher an der alten Langenberger Straße stand.Wie dem Kreuz wegen der Umstellung im Moment Jegliche Umrahmung fehlt,so fehlt auch Jegliche Auskunft,warum und weshalb das alte Kreuz vorher errichtet wurde,von wem es erbaut und welches sein besonderer Sinn war.
Eines darf bei diesem Kreuz nicht übersehen werden:Man muß sich bei seiner Betrachtung auf den Korpus konzentrieren,sich frei machen auch von Monotonie der weiteren Umgebung.In ihm,für unsere Gegend außergewöhnlich,charakterisiert sich entsprechendder Beuroner Schule nur die königliche Haltung des sterbenden Heilands,nicht seine vom Sterben her geprägte Meschlichkeit.
Errichtet von Bernhard Surmann-Mentke 1946
Christus mein Erlöser in Ewigkeit

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Steinkreuz von Wimsn/Kampmeier

Auch die alte Frau Kampmeier weiß über das Alter und den Sinn dieses Kreuzes gleich an der Hofeinfahrt von der Stromberger Straße her nichts mehr zu berichten.Es dürfte sicherlich schon einige Genrationen dort stehn. Es ist auch nicht einmal genau bekannt,wann der alte Kreuzesstamm durch einen aus Stein ersetzt wurde. Der Korpus ist vom alten Kreuz übernommen,da das Holz Keinerlei Verwitterungserscheinungen aufgewiesen hat
2002 wurde der Korpus überholt und neu gestrichen.





Der Hof Hagemeier war früher eine Wasserburg undals solche Witwensitz „Derer von Crassenstein“,deren Verstorbene in Liesborn Beigestzt wurden.Später,etwa vor 300 Jahren ,-die genaue Zeit ist nicht bekannt-wurde diese Burg an die Familie Hagemeier verkauft.
Das im Jahre 1936 errichtete Kreuz trägt wie seine zwei Vorgänger die Inschrift:“Es isr vollbracht“.
Während das Jahr derErrichtung des zweiten Kreuzes-1902-noch aus der direkten Überlieferung bekannt ist,lässt sich auf das des ersten Kreuzes nur aus dem geschätzten Alter der das Kreuz eingefassenden Linden schließen.Diese sind nach Ansicht von Fachleuten mindestens 300 Jahre alt.Früher führte an diesem Kreuz die Prozession vorbei;es war die zweite Station.Der Weg verlief dann weiter nach Bollmanns Kapelle.Im Jahre 1913 wurde der Prozessionsweg verkürzt und ging durch Hagemeiers Busch auf den Hof Laukötter zu.
Im Jahre 1985 wurde durch einen herabstürzenden Ast der Linden während eines Sturmes das Kreuz zerstört,und bis jetzt nich wieder aufgebaut.

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Steinkreuz am Hof Austerhoff/Abel

Das Kreuz ist wie so viele ein Gedenkkreuz für ein im Kriege gefallenes Familienmitglied ,eben Wilhelm Sterthoff-Abel.Dieses sagt auch seine Inschrift.Der Hof Abel und der Nachbarhof Borgmann-Meierdirk hießen früher beide Gronhorst,auf plattdeusch:Graun’s.Daher rührt auch noch die heutige Flurbezeichnung für dieses enge Gebiet links der Liesborner Straße „Grauns“.
Die Inschrift lautet:Zum Andenken an den im Kriege gefallenen Wilh.Sterth.-Abel,gest.5.9.1916 in Galizien im Alter von 38 Jahren.Mein Jesus,Barmherzigkeit!Süßes Herz Maria.sei meine Rettung!
Errichtet von den Eheleuten Bernhard Sterthoff-Abel,Maria geb.Disselkamp,1920.
Im Moment macht es eher einen ungepflegten Eindruck. Stand 2002

          

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Bildstock auf dem Hof Karl Heinz Kleickmann

Als Ersatz für ein Kreuz welches auf dem Hof in Richtung der Wassermühle gestanden hat,baute die Familie Kleickmann 1997 vorne auf dem Hof einen Bildstock Ein weiterer Grund war auch die Silberhochzeit des Ehepaares Karl Heinz und Paula Kleickmann.Der Bidstock der aus Ibbenbürener Sandstein ist,zeigt die Kreuzigungsgruppe.Im unteren Teil des Bildstockes ist eine Nische in dem man eine Kerze stellen kann.
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Kreuz an der Bornefelderstr.

Dieses Kreuz,das im sogenannten Kreuzfeld steht,gab ihm sicherlich nicht seien Flurnamen.Denn nach vielen Aussagen wurde es erst bei dem Bau der Benteler Straße um die Jahrhundertwende aus Anlaß eines Unglücksfalles hier von der Familie Borgmann,Bornefeld errichtet.
Infolge der Flurbereinigung ist es in den Bisitz des Landschaftsverbandes Westfalen übergegangen.Bedaulich ist,dass es,direkt an der Straße stehend,höchstens mit seiner Ungepflegtheit und Verfallenheit ins Auge fällt.Auch dieses Kreuz mußte im Zuge des Baues der L 586 weichen Dies war ca 1976.

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Bildstock an der Liesbornerstr.

Dieser Bildstock wurde zu Ehren des Hl. Antonius von Padua im Jahre 1756 von der Familie Haffert errichtet,wie aus seiner Inschrift :Heinrich Haffert,Franziska Borgmann,hervorgeht.Anlaß für die Errichtung des Bildstocks war ein Unglücksfall an dieser Stelle.Nachdem er im Jahre 1872 laut Inschrift erneuert war,mußte er wegen des Baues der Eisenbahn Neubeckum-Lippstadt umgesetzt werden.Alus neuerer Zeit ist zu diesem Bildstock zu erwähnen,dass im Jahre 1944 die Figur des hl. Antonius entwendet und 1947 im ehemaligen Arbeitsdienstlager wiedergefunden wurde.Im Zuge des Baues der L 586 mußte wegen einer Brücke der der Bildstock weichen.Beim Abbau des Bildstocks ging er leider zu Bruch.Aber nichts desto Trotz soll auch dieser Bildstck wieder aufgestellt werden

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Hofkreuz Heinz-Hermann Reeke

Dieses Kreuz „ Im Sprengel“ hat Heinz-Hermann Reeke seinem Vater Hermann zum 75. Geburtstag im Jahre 2006 geschenkt. Da Heinz-Hermann immer schon vor hatte ein Kreuz am Hofeingang zu errichten, war der 75.Geburtstag von Vater Hermann ein guter Anlass dafür. Das Holzkreuz ist aus Eiche, und vom Zimmerer Hermann Bühlbecker und Heinz-Hermann zusammen erstellt worden. Den Korpus hat Heinz-Hermann von einer Reise nach Polen mit nach Deutschland gebracht. Er besteht aus hartem Kunststoff. Befestigt ist das Kreuz an der Wagenremise des Hofes. Vorne und Hinten ist das Kreuz mit Pflastersteinen und einem Blumenbeet eingefasst

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Kreuz am Haarstrang

Hofkreuz Familie Lütke-Stratkötter
Erbaut 2008]


Hofkreuz Heinrich Austermann
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Hofkreuz Heinrich Austermann
Erbaut 2006


Für die Mitarbeit an der Ermittlung der für den Ortsteil Wadersloh abgebildeten und genanten Flurdenkmäler ist zu danken:

Heimatverein Wadersloh (Vorsitzender: Franz Gärtner)
Josef Handing
Plattdüetsker Krink Wadersloh (Gründungsvorsitzender: Wilhelm Hansmeier)
Verfasser der Schrift „ Kreuze und Bildstöcke in Wadersloh“ Hubert Becker, Alfred Holthaus, Alois Kalthoff, Alfons Kleinehollenhorst).
Wilhelm Schneider
Alfred Smieszchala

Überarbeitet von Reinhard Ottensmann im Jahre 2010